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Die Vier im Süden!
(30.08.2009)

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Gar nicht so einfach ein Bild per Selbstauslöser von der gegenüberliegenden Straßenseite zu machen, wenn gerade der Verkehr in Richtung Weinstraßentag anrollt. Ok, um 08hundert bei der Startzeit war da noch wenig los und wie erwartet, hielt sich auch der Kreis der Mitfahrer in Grenzen. Um die Zeit in Lambrecht stehen, mit der Aussicht auf 85 km Strecke ist nicht jedermanns Ding. Gleich vorweg: Die Strecke war kürzer - nur 82,6 km - dafür waren die Höhenmeter statt 1.300 bis 1.400 halt am Ende 1.480. Das gleicht sich also aus.
 

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Warmfahren - und das war bitter nötig - auf der Strecke nach Helmbach und weiter zum Helmbachweiher. Herrlich um die Uhrzeit. Nebel wabern über das Wasser und wenn man den Trupp auf der richtigen Seite und mit dem nötigen Abstand fahren lässt, kommt da ein feines Bild bei rum. Ganz ohne Biker und als Spiegelbild musste das auch noch sein.
 

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Weg vom Helmbachweiher in Richtung Stilles Tal und Geisenweiher. Ein paar einsame Camper am kühlen See und ansonsten wie den gesamten Tag absolut nix los im Wald. Ausnahme: Die zahlreich besuchten Türme und Ruinen an der Strecke.
 

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Hinter den Weihern dann der erste ernsthafte Anstieg zur Hubertus-Hütte und dann das Flachstück zur B48. Das Dröhnen der Motorräder schallt aus dem Tal empor und deshalb schnell über die Straße und hinauf zum Eschkopf-Turm. Über 600 und wenn man den Blick nach Westen lenkt, sieht man bis ins Saarland. Ich behaute mal, dass die beiden Kühltürme im Hintergrund zum Kraftwerk Bexbach gehören.
Die Aussicht vom Eschkopfturm ist durch Holzeinschlag deutlich verbessert worden. Man sieht wieder über das Land und nicht nur bis zur nächsten Baumkrone. Also mal ein Lob an den Forst für die Aktion.
 

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Kleines Geplänkel über das Plateau von Johanniskreuz - teilweise auf Wegen des MTB-Parks-Pfälzerwald und dann die Fahrt auf dem nicht enden wollenden Pfad in Richtung Ruine Gräfenstein bzw. Merzalber Schloß. Zeck war gut unterwegs und weil im Forum der Eingänger dieses Wochenende im Rahmen der Fotoaufgabe Mitzieherbilder gefordert waren, habe ich einige Versuche gestartet.
 

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Der Turm der Ruine Gräfenstein ist der einzige Bergfried - oder heißt das Burgfried? - in der Pfalz mit sieben Ecken. Also entweder hat der Fels als Basis das vorgegeben, oder die Baumeister der Burg haben sich seltsames Zeug eingeworfen, dass da sowas bei heraus kommt.
 

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Die Rösser waren fein abgestellt und die wandernde Kinder- und Jugendgruppe auf dem Weg zur Burgeroberung konnte schnell davon überzeugt werden, das “Nur Gucken - nicht Anfassen!” die Wahlspruch ist. Da braucht’s auch kein Schloss für.
 

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Über den feinen Treppenweg mit einigen Ecken drin wieder hinab zum Parkplatz und dann über das “Optimizer-Wege-Projekt” hinab ins Ziegler-Tal. Im oberen Abschnitt liegt da noch ein wenig Holz im Weg, aber danach läuft es leicht bis zum Talgrund.
Den einzigen Purzler des Tages baute Pantherkuh nicht in der Abfahrt, sondern 100 Meter nach diesem Fotopunkt unten im Aufstieg. Es war die Gelegenheit den armen Kerl völlig verkeilt zwischen Baumstamm, Abhang und Rad da liegen zu lassen. Keine Chance auf “Selbstbefreiung”, aber wir brauchen unseren Filmschaffenden ja noch. Also raus aus dem Dreck.
 

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Und jetzt kein Bild per Selbstauslöser, sondern das nette Pärchen auf der Aussichtsplattform angesprochen. Über meinen Lieblingspunkt in der Pfalz brauche ich fast nichts mehr schreiben. Der Turm ist einfach grandios. Freier Blick in alle Richtungen und heute konnten alle Ziele, die auf den Marken in der Brüstung zu lesen sind, auch ausgemacht werden.
 

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Der Blick weit über den Hermesbergerhof hinweg in Richtung Südosten (oder ein bissel mehr Süd) bis in den Schwarzwald. Hügel an Hügel - Berg an Berg.
 

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Wieder kleines Auf und Ab über das Plateau und dann Abfahrt nach Hofstätten. Das ist eine feine Abfahrt und die heraushängende Zunge von Pantherkuh kann nur etwas mit dem aufkommenden Hunger zu tun haben. Der Kerl war auch schon seit 06:15 Uhr - oder doch 05:59 Uhr? - auf dem Rad, da er die Anreise aus Maxdorf mit dem Rad zurück legt und ebenso wieder heim fährt. Es hat etwas von Wahnsinn.
 

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Drei Bier - wirklich alkoholfreies Weizen - deshalb im Bild, weil eine Johannisbeerschorle daneben ein wenig doof aussieht. Die Weizenbrause war lecker, das Essen reichlich und die Wespen gerade noch erträglich. Ob der Trick mit den Kupfermünzen jetzt was bewirkt hat, muss die Versuchsauswertung ergeben.
 

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Der Rückweg ist schnell erklärt und Bilder gibt es ab jetzt keine mehr (halt: Eins kommt noch). Hofstätten - runter über den Pfad zur B48 und dann hoch auf die Höhe. Taubensuhl - Heldenstein - Totenkopf - Hellerhütte wurden alle links oder rechts liegen gelassen. Letzter Buckel Kaisergarten und in grandioser Schlussabfahrt im Stadtcafé aufgeschlagen. Die Eisauswahl war leider Gemischtes Eis oder Gemischtes Eis und somit einfach.

Wolfgang, über deine Socken müssen wir reden. Das geht so nicht.
 

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