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Nach großen Beratungen im November letzten Jahres lautete der Beschluss, dass die GBB in diesem Jahr einen "famlientauglichen" Bikeurlaub machen. Planung los und nach kurzem Überlegen wurde Jean-Marie zum Sommer-Chef-Touristiker ernannt. Ziel der Expedition: Das Ötztal oder genauer gesagt ein Seitental, denn es ging nach Gries (Ortsteil von Längenfeld) auf 1.572 Meter ü. NN.

Anreise soweit klar und der erste gemeinsame Treffpunkt der kleinen Truppe war der Hopfensee. Guter Name und direkt ums Eck liegt ein Ort, der Weizern heißt. Kleiner Schreibfehler, oder?

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Auf dem Bild der Blick über den See aus dem welligen Allgäu zu den ersten richtigen Bergen. Noch früh am Tag und der Plan lautete: Rein ins Hotel, auspacken, Räder fit machen und erste Schnuppertour zur Amberger Hütte noch am Nachmittag. Also keine Point-to-Point-Tour und auch keine mehrtägige Rundtour, sondern Tagestouren ab Stützpunkt bzw. von Startorten im Ötztal.

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Das Hotel Schöpf in Gries liegt an dem, was man eine Hauptstraße nennen könnte. Ist aber keine. Hinter dem Ort hört die Straße auf und die Pisten in Richtung der Almen und Hütten beginnen. Total ruhig und den größten Verkehr bilden die schwer geländegängigen Vehikel.
Genau in die Richtung geht es dann kurz nach drei am Nachmittag. Die Amberger Hütte liegt auf 2.100 Meter und es gibt nur eine Richtung: bergauf.

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Es geht vorbei an der Sulzbachtal-Alm (die wird am letzten Tag noch wichtig), oberhalb der Baumgrenze und das Angebot für die Augen wird immer einfacher und eingeschränkter. Weg, Wasser, Fels, Wiese, Himmel.

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Das Finale nach oben noch kurz steiler, aber nicht bösartig. Nix los an der Hütte und da das Abendessen - wir hatten Halbpension gebucht - lockte, ging es auf dem gleichen, einfachen aber schnellen Weg wieder zurück.
 

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Welcher Teufel uns geritten hatte, gleich am zweiten Tag in Richtung Martin-Busch-Hütte zu fahren? Keine Ahnung. Wenn ich zuvor schon die Kompass-Karte Ötztal/Pitztal 1:50.000 gehabt hätte (sehr empfehlenswert), wäre die Tour eventuell später im Kalender aufgetaucht. Der Spaß geht mit einer flotten Abfahrt über eine Rodelstrecke nach Längenfeld (1.172 Meter über NN) los. Dort angekommen über die MTB-Route 11 (blau und später rot) nach Sölden.
Sölden? Genau, da war was: Cappuccino-Pause mit dem netten Schriftzug "Testa Rossa" drauf. Jepp, stimmt. Einen roten Kopf hatten wir später auch.
 

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Ein Wort zu dem, was auch in einem Kartensatz als "MTB-Touren-Ötztal" angeboten wird. Der Pälzer-Pädel-Biker wird von den offiziellen Routen enttäuscht sein. Von 28 Touren sind über 20 in der Aufteilung der Streckenanteile mit "Pfad: 0 Meter" angegeben. Die Schwierigkeit der Touren ergibt sich eher aus den strammen Höhenmetersammlungen. Da muss man für Trailtouren suchen und genau die Karte studieren. Schön wird es, wenn man einen breite Auffahrt findet und eine Trailabfahrt ins Tal. Kommt noch.

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Von Sölden weiter bergauf nach Vent (schneller Selbstauslöser-Sprint) und über die Rofenhöfe in Richtung Martin-Busch-Hütte. Rofenhöfe war dann auch Familientreffen. Frauen, Kinder und Hunde sind ab Vent gelaufen und die örtliche Gastronomie überschlägt sich mit "Variationen von der Buttermilch".
 

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Das Wetter schwer durchwachsen und die zwischenzeitliche Höhenmetervernichtung nach den Rofenhöfen war wenigstens als Trail befahrbar.

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Sind die meisten Anstiege doch eher regelmäßig, macht die Strecke zur Martin-Busch-Hütte auf 2.501 Meter über NN eine Ausnahme. Rhythmus finden? Keine Chance. Welle hoch. Kleine Welle runter. Rampe hoch. Flach bergauf weiter.

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Garniert mit der Begegnung der Bergbewohner. Mal Schafe, die sich in einem solchen Fall extrem schreckhaft oder auch doof dran stellen, oder eben geduldig, wie die drei Gäsböcke (oder waren es sechs?).

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Verkehr auf der Route wenig und wenn immer problemlos. Gerade wenn's bergauf geht. Es war ja der erste ernsthafte Einsatz meines neuen Spielzeugs außerhalb der Pfalz. Die Kletterfähigkeit ist überzeugend. Da braucht es wenig Turnerei auf der Sattelspitze. Dass sich ein Laufradsatz aus diesen Komponenten eine wenig zäh beschleunigt, ist klar, aber der Grip war bestens (Luftdruck beachten) und die Laufruhe bergab "a Draum".

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Ein paar Alpencrosser waren auch noch unterwegs. Respekt meine Herren (Damen haben wir keine gesichtet). Das da auf dem Bild ist aber die Pantherkuh, der als erster die Martin Busch-Hütte erreicht hat.

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Zum letzten Bild der Tour fällt mir außer "die Pantherkuh tanzt den Klingelton" nix ein. Es war genau das.

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Fortsetzung folgt.