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Im Zeichen der Jakobsmuschel machte sich ein Trupp "Sünder" von Lambrecht über den Jakobsweg auf in Richtung Kloster Hornbach. Die Klosterkirche in Lambrecht war zur Hochzeit der Pilger ein wichtiger Stützpunkt auf der nördlichen Pilgerroute durch die Pfalz auf dem Weg nach Santiago de Compostella. Vielleicht haben es die meisten Pilger aber auch nur bis nach Hornbach geschafft. Das Kloster Hornbach war der Sammelpunkt der Jakobswege im Südwesten Deutschlands.

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Die Muschel als Zeichen findet man in den verschiedensten Ausführungen. In den Boden eingelassen, als Emailleschild oder in Stein gehauen. Die Schilder an den Bäumen wurden zwischenzeitlich nahezu vollständig durch Farbmarkierungen ersetzt. Der Schilderschwund war zu groß.

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Die Wegeführung ist an sich recht einfach. Von Lambrecht das Elmsteiner Tal "hinauf" und über die Höhe von Johanniskreuz dann weiter nach Westen. Feine Pfadführungen inklusive und selbst dort, wo im letzten Jahr noch Kletterei über gefällte Bäume notwendig war (große Bußübung), ging es in diesem Jahr flüssig bergab.

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Keine Ahnung, ob es eine besondere Übung der Selbstkasteiung ist, in Orange durch die Pfalz zu radeln, aber am Jägermeister-Dienstwagen passt mal wieder alles.
@Pantherkuh: "Bateman" heißt die Pose. Ist jetzt klar, ne?
 
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Nach der Passage am Gelterswoog vorbei und dem kleinen Zwischenstpp an der Burg Nanstein oberhalb von Landstuhl wurde eine kleine Statbesichtigung beschlossen. Einziges Objekt des Interesses: Die Eisdiele. Das Problem des fehlenden Fahrradständers konnte vorzüglich gelöst werden. Behinderung für Fußgänger: Keine. Aufmerksamkeitsfaktor: Extrem hoch. Menschentrauben konnten gerade noch aufgelöst weren, bevor die Hauptstraße gesperrt werden musste.

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Wasser und Brot waren aber nicht des Pilgers Nahrung. Trotz frischer Temperaturen war das etwas exotische Spaghetti-Eis lecker.

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Selbst im Westen verstecken sich entlang der Sickinger Höhe Singletrails vom Feinsten. Kurz vorgefahren und Kamera raus. Von allen Bildern von der Stelle gefällt mir aber das "Missgeschick" am besten. Bergfried im Rennmmodus (wobei die geduckte Kopfhaltung notwendig ist, um sich nicht die Birne am Felsen oben drüber anzurennen.

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Auf der Strecke und ein feiner Anlauf punkt sind die Mammutbäume. Noch "Youngster", aber schon groß. Den Zwischenstopp zum Mittagessen im Finsterbrunnertal habe ich mal weg gelassen.
Die Fritz-Claus-Hütte war aber absolut einen Besuch wert. Sehr gastfreundlich - immerhin waren wir dreckig und rochen nicht besonders gut - und das Bier lecker. Als Bußübung wurde es alkoholfrei verkostet.
 
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Pantherkuh nutzte die Pilgerfahrt zur ersten Ausfahrt mit dem Gelände-Singlespeeder. War doch perfekt, auch wenn man an ein, zwei kleinen Stellen bemerkt, dass noch nicht alle Händler das Aufbauen einens SSP-Bikes so ganz beherrschen.

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Schon im Plan: Eine reine Singelspeederausfahrt. Das machen wir im goldenen Herbst. Nicht gerade 90 km wie am Samstag auf der Strecke zwischen Lambrecht und Homburg, aber was Feines halt.

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Der nächste Abschnitt hatte dann noch die Elends-Klamm im Gepäck und dann wurde zügig nach Homburg zur Jugendherberge gerollt. die hat erstens einen feinen abgeschlossenen Fahrradraum und ist an sich eher Hotel. Wir haben uns redlich um die Auffüllung der Flüssigkeits- und Kohlehydratspeicher bemüht. Der Nachtschlaf war (meist) ruhig) und schwer.

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Nach Sonne am Samstag war der Wetterempfang am Sonntag weniger freundlich. Nieselregen bei frischen 10°C. Nach dann nichts wie los in Richtung Hornbach, dem eigentlichen Zielpunkt der Fahrt.

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Das ehemalige Kloster ist heute ein recht feines Hotel (4 Sterne) und unter der Adresse
www.kloster-hornbach.de zu erreichen. Dürfen verschwitzte, nasse MTB-ler da rein? Die Klosterschänke hatte schließlich noch zu. Kein Problem. Das überaus nette und freundliche Personal stellte im Kreuzgang schnell ein paar Sessel für uns zusammen und es war perfekt.

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Kaffee, Cappucchino, heiße Schokolade. Alles was wärmt. Das ist zwar nicht auf dem Bild, aber Essen und Trinken kennt ihr ja alle.

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Nach der feinen Pause wurde es wettertechnisch nicht besser. Eher schlimmer. Da das Ziel der Pilgerfahrt aber erreicht war, wurden auf dem Weg nach Waldfischbach-Burgalben noch ein paar Buckel des Berglandes in Richtung Pirmasens gedrückt und das Ende der Pilgerfahrt ein wenig nach vorne geschoben. Den letzten Anstieg über Heltersberg nach Johanniskreuz haben wir uns geschenkt.
Finale Einkehr in der Pizzeria in Waldfischbach und die leichte Übung war dann die Zugrückfahrt über KL nach Lambrecht.

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